15/11/2017 Lokal Altenberger Hof – „IPhone goes Analog“ ab 19:30 Vernissage Neue Arbeiten von André Böxkes

André Böxkes

VITA

Geb. 1969 Bad Urach
Diverse Umzüge im In und Ausland in der Kindheit und Jugend
Abitur 1989 Rheinbach bei Bonn
Studium der Architektur / Politik / Philosophie – Berlin / Köln

2003 Dipl. für audiovisuelle Medien – Kunsthochschule für Medien
Diverse Ausstellungen im Rheinland (Auswahl)
Galerie Sömmering Köln

Artpul Pulheim

Elf Perspektiven – Junges Forum Siegburg

Elf Perspektiven – Fabrik 45 Bonn

Artclub Köln

Alte Feuerwache Köln

Artwindeck – Kabelmetall

Passagen Köln

Offene Ateliers – Köln Ehrenfeld

Kunstroute Ehrenfeld

Galerie Eyegenart – Köln

Galerie Schönwert – Köln

Caesar Bonn

Kunstgarage123

EINLADUNG

>> IPhone goes .. analog .. << arbeiten mit polaroid von André Böxkes
Ausstellung: 15.11. – 22.12.2017
Vernissage: Mit, 15.11.2017 / 19.30 Uhr
Ort: Lokal ALTENBERGER HOF * Mauenheimer Str. 92 * 50733 Köln / Nippes * http://www.lokal-koeln.com
.. entschleunigen .. einatmen ausatmen .. inne halten .. verbrennen statt photoshop .. warten 35 min. auf ein Resultat .. Xmas statt sofort .. stop vor sofort .. jetzt ist gleich ..
Der Künstler André Böxkes ist bekannt für den Wandel in seiner Ausdrucksweise und seinen ganz eigenen Umgang mit Materialien. André Böxkes liebt das Experiment. Fotografie, digitale Prozesse, Farb- und Materialmix, eine Dynamik im Schaffensprozess, die im Resultat gewollt sichtbar bleibt, bestimmt fast all seine Werke.
Mit neuen Arbeiten widmet sich André Böxkes nun der fast vergessenen Fotografie auf „Polaroid“. Modernste Technik wird herunter gebrochen aufs Analoge. – Alte Bildformate erscheinen neu, gespiegelt, verbrannt, verwandelt, analog übermalt. Vom Träger abgelöst schweben sie mitunter wie Artefakte in ihren Bildkompositionen.
„ Eine Kunst, die Kraft hat, zuweilen zornig ist, leidenschaftlich, heiter, geheimnisvoll, bedrohlich, hoffend und sich der Welt durch die eigene Sicht, durch die unverwechselbare Originalität entgegenstellt.
Michael Kosslar (Autor)

Mehr zum Künstler unter: http://www.b-common.de
Kontakt: mobil: 0163-2571997 * email: andre@b-common.de *

Veranstalter: KUNST KÖLN
https://www.facebook.com/KunstKoeln/
http://kunst.lokal-koeln.com/
Email: kunst@lokal-koeln.com

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„Kroko und Ich“ Inzenierte Fotografie von André Böxkes

 

„Kroko und Ich“ 2017
Inzenierte Fotografie von André Böxkes
„Nichts ist gewisser als der Tode, nichts ungewisser als seine Stunde‘‘ (Anselm von Canterbury).
Letztendlich sind es immer wieder die selben Grundfragen in der Kunst wie auch in der
Religion..
Man sagt, die Angst vor dem Tod – die Todesangst – gehöre zu unseren Ur-Ängsten.
Doch handelt es sich dabei nicht vielmehr um eine Uhr-Angst – Angst vor der Zeit, die
verrinnt?
Im Kontakt mit dem Krokodil stellt sich der Mensch einer Naturgewalt, einer
unkontrollierbaren, existenziell bedrohlichen Macht – einem Tier aus Ur-Zeiten. Unsere
wahren Ängste, unsere Gedanken jedoch entstehen in uns, im Verborgenen, während
unsere Lebenszeit läuft – Uhr-Zeiten. Welche Gefahr ist schlimmer? Welche realistischer?
Und welche versteckt sich besser?: Die Bedrohung durch äußere Gefahren oder die
Bedrohung durch unsere eigenen Gedanken?
Der Mensch schaut nicht hin – nicht auf das Krokodil, mit dem er kämpft, spielt, schmust
und das er umarmt. Und er schaut nicht auf die Uhr des Lebens. Weiß er nicht, dass sein
Leben endlich ist? Oder weiß er es nur zu genau und will es nicht sehen?
Was treibt ihn an? Welche Gedanken verbergen sich in seinem Innersten, dass er sein
Gesicht verbirgt vor der Außenwelt, vor dem Leben und vor dem Tod?
Krokodile sind Räuber, genau wie die tickende Uhr, die uns Lebenszeit raubt. Doch wir
können auch gewinnen: Die Vergänglichkeit des Lebens kann uns daran erinnern, im Jetzt
und Hier zu leben, mit offenen Visier, hinzuschauen auf alles, was das Leben bietet. Im
Kampf mit dem Krokodil bleibt dem Mensch zu wünschen, dass dieses seine Maske
zerreißt und der Mensch seine Ängste, seine Wünsche und seine Lust am Leben nicht
mehr zu verstecken braucht.

Julia Kaumeier – Atelier für Text und PR
http://www.julia-kaumeier.de

Kunstwettbewerb Rheingold 

Kunstwettbewerb Rheingold – Auswahl Ihres Kunstwerks
Sehr geehrter Herr Böxkes,

 

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Kunstwerk für die Präsentation im neuen Comfort Hotel Monheim am Rhein ausgewählt wurde.

Finnissage am 15 September 2017 ab 18:00 Galerie Schönwert in Sülz – Gustavstr 10


Rede Malte Sonnenfeld zur Vernissage 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen,sehr geehrte Frau Weidmann, liebe Gäste
es ist ein spannender Moment, wenn Kunstwerke den Ort ihrer Entstehung verlassen. Oft entfalten sie ein überraschendes Eigenleben, sobald sie vom Atelier des Künstlers an ihren neuen „Wirkungsort“ gebracht worden sind. Sie erobern sich unaufdringlich und zugleich unaufhaltsam ihren Raum, zuweilen in einer Weise, wie sie selbst den Künstlern nicht vorgeschwebt hat.
So könnte ich wohl meine Rede wohl beginnen, weiter fortfahren und in dem Text, den eigentlich der ehemalige Bundespräsident Thierse verfasst hat, den Namen des Künstlers durch die beiden Namen der heutigen anwesenden Künstler austauschen und niemand von Ihnen würde es merken.
Ist die Kunst so beliebig? Um Gottes Willen, Nein! Zumindest nicht die ausgezeichnete Kunst der beiden heutigen Aussteller. Nein, ich sag Ihnen woran es liegt. Das Publikum braucht Informationen! Mehr denn je. Es reicht nicht mehr das Kunstwerk allein und den Text daneben zu lesen. Der Betrachter braucht Infos aus erster Hand. Hypertext! Verlinkt!
Scheinbar erwartet man (heute?) in der Kunst einen Zauberer, einen Schamanen (so wie Beuys, der gerne einer gewesen wäre) einen Houdini der Kunst, der sowohl in technischer Fertigkeit, als auch in allgemein verständlicher Aussage, aber bitte nicht zu plumper, uns alle einen Weg weist…einen Weg aus unsäglichen Silvesternächten, aus der nächsten Steuermahnung, aus der Sorge um die eigenen Kinder oder den eigenen Körper und uns in ein artizielles Nirwana führt, das über uns thront wie das Deckenfresko von Barbara von Nikomedien in Sankt Ulrich.

Stattdessen kommen Caspar Reuter und Andre Böxkes und setzen dem Publikum noch mehr verschlüsselte Kunst vor die Nase. Nun, liebes Publikum, seien Sie froh, geniessen Sie doch einfach mal, daß sich solche Kunst vor Ihrem Auge präsentiert. Denn das was sie hier sehen ist, ist mit Verlaub, die zeitgenössische rheinische Kunstszene, zu der ich mich ebenfalls zähle, wie sie besser und vielfältiger nicht sein könnte. Caspar und Böxkes sprechen zu ihnen mit Ihren Werken und Ihrer Kunst als zwei hervorragende Repräsentanten unserer Szene.

Eine Kunst, die Kraft hat, zuweilen zornig ist, leidenschaftlich, heiter, geheimnisvoll, bedrohlich, hoffend und sich der Welt durch die eigene Sicht, durch die unverwechselbare Originalität entgegenstellt.

An dieser Stelle ein herzliches Danke-Schön auch an das Unternehmen Schönwert, geführt durch Cornelia Weidmann, das sie neben Immobilien auch Kunst anbieten. Neben den Werken der beiden ausstellenden Künstler André Böxkes und Caspar Reuter bietet Schönwert auch Kunst von Beuys, Dieter Roth, Meese und Sigmar Polke an. Vielen Dank und alles Gute zur Eröffnung.
Oft wird man auf Ausstellungen und Vernissagen gebeten, etwas zu seinen Bildern, seinen Skulpturen zu sagen. Sozusagen einen Verständnisschlüssel abzuliefern und das ohne bereits ein einziges Bild verkauft worden ist. 

Meine Damen und Herren, ich kann Ihnen – ja fast pauschal – versichern: Jeder Künstler, also auch die beiden anwesenden, sind davon angetan, wenn ihre Kunstwerke interpretiert werden. Da spielt es keine Rolle, ob man Cross-Medial arbeitet, Neo-Pop Art oder expressive Abstraktion malt oder Skulpturen herstellt. Interpretieren Sie also ruhig die Kunstwerke, die Sie hier sehen.

Und wenn Sie nicht wissen, was Sie von diesem oder jenem Werk zu halten haben, dürfen Sie auch ruhig die anwesenden Künstler fragen… Zum Beispiel nach dem Preis des Werkes. 

Aber der „Mehr-Wert“ des Kunstwerkes kommt durch IHRE Sichtweise und IHRE Interpretation zustande, nicht durch den Pinselschwung des Künstlers und auch nicht durch schwammige Vernissagereden. Kunstexperten neigen ja bekanntlich dazu, weniger über die Kunst im Raum zu reden, als über Malerei an und für sich, das Weltentheater, das Göttliche oder auch die Unendlichkeit. Fein aus dem Schneider ist, wer rechtzeitig zur Toilette entfliehen kann. Galerien ohne Toilette sind höchst riskant, heißt es ja.

Daher sind Fragen, meine Damen und Herren, unsere einzige Rettung, nicht Antworten! Wenn wir uns von der angeborenen Hybris lösen könnten, dass die menschliche Rasse das Ende der Evolution ist, die menschliche Rasse würde ewig überdauern; wenn wir von dieser Sicht auch nur einen Schritt zurücktreten, dann würden wir einen Großteil der unterschwelligen Angst verlieren und manche Probleme fänden vielleicht eine schnelle, eine bessere Lösung. Und wir könnten uns endlich auf das konzentrieren was wirklich wichtig ist: Kunst! Danke schön!

Vernissage Galerie Schönwert Gustavstr. 10 Köln/Sülz 4 August 2017 ab 18:00 Uhr

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In der Galerie „Schönwert“ treffen vom 4. August bis 15. September Medienkunst und Plastiken aufeinander. Die Galerie präsentiert Arbeiten von André Böxkes und Caspar Reuter.

Beide Künstler verbindet die Freude am Experiment. Originalität, Individualität, Freiheit, Unabhängigkeit, Wahrhaftigkeit.

Kunst ist frei und denkt quer!

Lassen wir uns ein auf das Dekorative, das Schöne, aber auch auf das Verstörende.
Der Künstler André Böxkes erschafft mit Leidenschaft immer wieder neue Ausdrucksformen. Auf der Basis von Fotografien entstehen in einem langen, individuellen Prozess, Werke, die verschiedenste Spannungsebenen und Medien miteinander verbinden und sich in einem ausdrucksvollen Gesamtbild manifestieren. Veränderung und Dynamik kennzeichnen all seine Werke. Sie wirken geheimnisvoll aufgeladen, mitunter bedrohlich und doch sehr verletzlich.

 

Die plastischen Werke der beschwingten Serie Caspar Reuters basieren auf Experimenten, die Leinwand des Malers dreidimensional werden zu lassen. Abstrakte Malerei löst sich aus ihrem Rahmen, überwindet ihre Begrenzungen und scheint sich zu verflüssigen. Als Momentaufnahme einer fortwährenden Bewegung wirkt sie plastisch in den Raum ein. Für Reuters Schaffen eine ungewöhnlich farbige und heitere Werkgruppe.